Freiburg lädt zum Diversity Tag mit Fokus auf Rassismus in der Gesundheitsversorgung

Beim Diversity Tag 2026 geht es um Strategien gegen Rassismus im Gesundheitswesen. Die Veranstaltung im Bürgerhaus Zähringen ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

[FREIBURG IM BREISGAU]

Die Stadt Freiburg lädt am Mittwoch, 20. Mai 2026, zum Deutschen Diversity Tag 2026 ins Bürgerhaus Zähringen ein. Im Mittelpunkt des Fachtags steht das Thema „Vom Wissen zum Handeln: Strategien gegen Rassismus in der Gesundheitsversorgung“.

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Zivilgesellschaft, Medizin, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Geplant sind zwei Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion. Tanja Gangarova spricht über „Diskriminierung. Macht. Krank“ und beleuchtet die Auswirkungen rassistischer Diskriminierung im Gesundheitswesen. Shreyasi Bhattacharya stellt in ihrem Vortrag „Rassismuskritisch handeln: Gesundheitsgerechtigkeit als Praxis“ Ansätze für die praktische Umsetzung vor.

In einer anschließenden Diskussion sollen Freiburger Experten über wirksame Strategien und deren Umsetzung sprechen. Begleitend präsentieren sich mehr als 20 lokale Projekte und Organisationen aus den Bereichen Antidiskriminierung und Gesundheit mit Infoständen. Mehrere Pausen sollen zudem Gelegenheit zum Austausch bieten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Der Veranstaltungsort in der Lameystraße 2 ist barrierefrei. Bei Bedarf kann eine Gebärdensprachdolmetschung organisiert werden, sofern sich Interessierte frühzeitig melden.

Fachkräfte können bei vollständiger Teilnahme 3 CME-Punkte der Kategorie B der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg erhalten. Bei Fragen zur Veranstaltung ist die Geschäftsstelle Diversity & Antidiskriminierung der Stadt Freiburg per E-Mail erreichbar.

Kooperationspartner sind unter anderem das Gesundheitsamt für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Stadt Freiburg, die Koordinationsstelle Gesundheit der Stadt Freiburg, die Koordinierungsstelle Migration und Gesundheit des Caritasverbands Freiburg-Stadt e. V., der Migrantinnenbeirat Freiburg, das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg sowie das Universitätsklinikum Freiburg.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

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